Schluss mit Anlagemünzen? Große Überraschung aus Mexiko für Sammler und Anleger

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Die Banco de México wird 2025 drastisch weniger Silber-Libertads prägen. Das ist ein echter Paukenschlag! Was ist also passiert? Der größte US-Vertriebspartner für mexikanische Libertads hat der American Numismatic Association bestätigt, dass die Prägemengen in diesem Jahr drastisch limitiert werden. Gerade einmal 300 Stück der beliebten 1-Unzen-Silber-Libertads in Stempelglanz sollen 2025 erscheinen. Das ist kein Druckfehler – dreihundert!

Zum Vergleich: Die bisherige „Schlüsseljahrgang“ war 1998 mit rund 67.000 geprägten Stück und kostet heutzutage zwischen 300 und 500 Euro. Die Auflage des Jahrgangs 1998 war schon knapp – aber 300 Exemplare? Das sprengt alle bisherigen Maßstäbe und bringt Sammlerherzen zum Rasen.

Ein solcher Schritt ist, was Experten einen „Black Swan“-Moment nennen – ein seltenes, unerwartetes Ereignis mit großen Auswirkungen. Normalerweise hört man diesen Begriff eher in Verbindung mit Finanzkrisen oder geopolitischen Ereignissen. Dass jetzt eine Anlagemünze so ein Etikett bekommt, zeigt, wie außergewöhnlich diese Entscheidung ist.

Der Libertad war schon immer ein Außenseiter im Vergleich zu den großen Drei: American Eagle, Maple Leaf und Wiener Philharmoniker. Während andere Münzen millionenfach und günstig produziert werden, blieb Mexikos Aushängeschild oft in kleineren Stückzahlen – und wurde deshalb eher von Kennern und Liebhabern gesammelt.

Für Anleger war der Libertad auch nie die erste Wahl, wenn es um Preis-Leistung ging. Zu unregelmäßig waren die Ausgaben, zu gering die Verfügbarkeit, zu hoch oft die Aufschläge. Genau das macht ihn heute aber auch interessant – besonders, wenn so drastische Verknappungen angekündigt werden.

Warum aber dieser Rückzug? Ein möglicher Grund: Die mexikanische Prägeanstalt sitzt noch auf erheblichen Beständen aus 2023 und 2024. Die Nachfrage ist zuletzt deutlich eingebrochen – weltweit haben viele Anleger weniger Spielraum für Sammlerprodukte.

Hinzu kommt: Viele Privathaushalte müssen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten den Gürtel enger schnallen. Edelmetallkäufe sind oft das Erste, was dann zurückgestellt wird – vor allem, wenn es sich nicht um klassische Investmentprodukte handelt, sondern um Sammlermünzen mit Aufpreis.

Und auch regulatorisch wird es schwieriger: Neue Bankenvorgaben erschweren der Casa de Moneda de México den Zugang zu Edelmetallen. Das könnte ein zusätzlicher Grund sein, warum die geplanten Mengen für 2025 so drastisch reduziert wurden.

Manche Beobachter vermuten hinter der Maßnahme eine strategische Entscheidung: Die extrem geringe Auflage könnte den Libertad wieder interessanter und begehrter machen. Eine künstliche Verknappung kann – zumindest kurzfristig – die Preise in die Höhe treiben und für Aufmerksamkeit sorgen.

Für Sammler ist das eine doppelte Chance: Wer bereits Libertads besitzt, könnte sich bald über steigende Preise freuen. Und wer noch keinen hat, sollte jetzt sehr genau hinschauen, was sich auf dem Markt tut – bevor die wenigen 2025er-Exemplare ganz in Sammlerhänden verschwinden.

Doch aufgepasst! Die meisten unserer Kunden sind wohl in erster Linie Anleger – und bei uns geht es in erster Linie um den Silberwert: Wer in Silber als reines Investment einsteigen will, fährt mit klassischen Bullionmünzen aus Kanada, den USA oder Österreich meist günstiger. Aber auch hier gilt: Wer auf langfristige Wertsteigerung durch Seltenheit setzt, könnte mit einem Libertad jetzt goldrichtig – oder besser gesagt silberrichtig – liegen.

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