Lunar III 2027: Diese Gold- und Silbermünzen sind ein Muss für jeden Anleger
30.000 Exemplare in Gold und 300.000 Stück in Silber, diese Zahlen klingen auf den ersten Blick unspektakulär – doch wir sprechen nicht über eine Sammlermünze, sondern über ein Produkt für Anleger. Und genau deshalb gehen die Lunar-Münzen aus Australien jedes Jahr aufs Neue durch die Decke. Gerade ihre begrenzte Auflage macht sie auch für Sammler interessant. Nun ist endlich der Jahrgang 2027 verfügbar. Und wer ohnehin Gold oder Silber kaufen möchte, könnte hier gleich zwei Chancen miteinander verbinden: den Wert des Edelmetalls und die Möglichkeit, dass begehrte Jahrgänge später einen zusätzlichen Sammleraufschlag entwickeln.
Beginnen wir mit der Goldmünze. Die 1-Unzen-Ausgabe besteht aus 99,99 Prozent reinem Gold, trägt einen Nennwert von 100 australischen Dollar und zeigt auf der Motivseite eine Ziege in einer australisch anmutenden Landschaft. Dazu kommen das chinesische Schriftzeichen für Ziege, die Aufschrift „GOAT 2027“ und das berühmte „P“ der Perth Mint. Auf der anderen Seite befindet sich König Charles III.
Entscheidend für Sammler ist allerdings eine andere Zahl: Die maximale Auflage beträgt gerade einmal 30.000 Exemplare weltweit. Mehr Exemplare dieser konkreten 1-Unzen-Bullionausgabe darf die Perth Mint nicht herausgeben. Das ist bei einer international bekannten Anlagemünzenserie eine äußerst überschaubare Menge. Krügerrand und Co. kommen auf eine Millionenauflage.
Wie stark eine solche Begrenzung wirken kann, zeigt ausgerechnet die vorherige Lunar-Serie. Alle Ausgaben sind restlos ausverkauft. Das beweist selbstverständlich keine zukünftige Wertsteigerung der 2027er-Ausgabe. Es zeigt aber, dass die Kombination aus fest begrenzter Auflage und etablierter Sammlerserie tatsächlich Nachfrage erzeugen kann.
Mindestens genau so spannend ist die Silberausgabe. Die 1-Unzen-Münze enthält 99,99 Prozent reines Silber und gehört damit zunächst einmal klar in die Kategorie der Anlagemünzen. Doch auch hier greift der Sammlereffekt: Die maximale Auflage der 1-Unzen-Ausgabe beträgt lediglich 300.000 Stück.
300.000 klingt zunächst nach viel. Bei einer weltweit vertriebenen Münzserie relativiert sich diese Zahl allerdings schnell. Die Lunar-Serie der Perth Mint wird bereits seit 1996 geprägt und besitzt damit eine gewachsene internationale Sammlerschaft. Frühere Ausgaben zeigen außerdem, dass die 300.000er-Grenze durchaus vollständig ausgeschöpft wird.
Genau hier liegt die Besonderheit gegenüber einer gewöhnlichen Silber-Anlagemünze mit sehr hoher oder praktisch unbegrenzter Verfügbarkeit. Wer eine Lunar III kauft, erwirbt nicht nur eine Unze Silber. Er besitzt gleichzeitig einen konkreten Jahrgang innerhalb eines zwölfteiligen Zyklus. Wer seine Sammlung später vervollständigen möchte, benötigt dann nicht irgendeine Silberunze, sondern genau die Ausgabe, die ihm fehlt.
Und damit kommen wir zum interessantesten Punkt für Anleger. Niemand kann heute garantieren, dass die Lunar III Ziege 2027 später mit einem hohen Sammleraufschlag gehandelt wird. Eine niedrige Auflage allein reicht dafür nicht. Es braucht auch langfristige Nachfrage, einen guten Erhaltungszustand und genügend Sammler, die genau diesen Jahrgang suchen.
Aber die Voraussetzungen sind bei der Lunar-Serie ungewöhnlich interessant. Die Perth Mint startete ihr australisches Lunar-Programm bereits 1996 und befindet sich inzwischen in der dritten Serie. Jedes Jahr erscheint ein anderes Tier des chinesischen Tierkreises. Nach zwölf Ausgaben ist der Zyklus vollständig. Genau dieses Prinzip schafft einen starken Sammelanreiz, denn wer mehrere Jahrgänge besitzt, möchte häufig irgendwann auch die fehlenden Motive ergänzen.
Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Strategie: Man kauft Gold oder Silber, das man möglicherweise ohnehin besitzen möchte, entscheidet sich aber gezielt für eine Ausgabe mit begrenzter Stückzahl und etabliertem Sammlermarkt. Der Edelmetallwert bildet dann das Fundament. Ein möglicher zukünftiger Sammleraufschlag kommt als zusätzliche Chance hinzu.
Genau deshalb sollte allerdings auch der Einkaufspreis stimmen. Wer bereits beim Erscheinen einen enormen Aufschlag gegenüber dem reinen Metallwert bezahlt, nimmt einen Teil der möglichen zukünftigen Wertentwicklung vorweg. Interessant wird die Lunar deshalb besonders dann, wenn sie mit einem vernünftigen Aufgeld erhältlich ist.
Die Lunar III Ziege 2027 verbindet damit zwei Welten. Die Goldausgabe liefert eine volle Unze Feingold und ist gleichzeitig auf lediglich 30.000 Exemplare begrenzt. Bei Silber stehen einer Unze Feinsilber maximal 300.000 Exemplare gegenüber. Dazu kommt eine Serie, die seit drei Jahrzehnten existiert und weltweit gesammelt wird.
Ob die Münzen in fünf, zehn oder zwanzig Jahren tatsächlich deutlich über ihrem Edelmetallwert gehandelt werden, kann heute niemand seriös versprechen. Aber genau darin liegt die interessante Ausgangslage: Man muss sich nicht zwischen Edelmetallanlage und Sammelleidenschaft entscheiden. Wer ohnehin eine Unze Gold oder Silber kaufen möchte, kann auch eine Münze wählen, von der nicht unbegrenzt viele existieren.