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Auf dem Weg zum Goldverbot? Bargeldgrenze soll auf 2.000 Euro gesenkt werden

05.07.2019 von Henning Weichert

Als die Grenze für anonyme Bargeldzahlungen im Juni 2017 von 15.000 auf 10.000 € gesenkt wurde, war der Aufschrei groß. Und nur knapp zwei Jahre später folgt der nächste Schritt auf dem Weg zur Abschaffung des Bargeldes: wie aus einem Referentenentwurf des Bundestages hervorgeht, könnte die Bargeldgrenze zum Jahr 2020 weiter massiv gesenkt werden - auf nur noch 2.000 Euro. Dies berichtet das Internetportal „gold.de“ in einem aktuellen Beitrag (https://www.gold.de/artikel/geldwaeschegesetz-2019/)

Für den Edelmetallhandel und die Unternehmen sowie Kunden gleichermaßen hätte eine solche Gesetzesänderung massive Auswirkungen: künftig wären im Rahmen des sogenannten Tafelgeschäfts nur noch anonyme Zahlungen bis zur Grenze von 2000 Euro möglich. Darüber müssten die Personalien aufgenommen werden, außerdem haben Händler die Pflicht zur Ermittlung und Berücksichtigung von Risikofaktoren. Im Klartext: Edelmetallkäufer müssten sich auf unangenehme Fragen einstellen.

Die Folgen einer möglichen Gesetzesänderung sind gewaltig: Bisher wäre der Kauf eines 250-Gramm-Barrens oder sieben Unzen Gold anonym möglich, künftig würde nur noch eine einzige Unze unter die deutlich niedrigere Grenze fallen. Dadurch wird die Bargeldobergrenze in Deutschland an europäische Standards angepasst, denn in Frankreich gilt eine Grenze von lediglich 1000 Euro und in Spanien darf maximal 2500 Euro in bar gezahlt werden.

Viele Marktbeobachter verstehen die Gesetzesinitiative als einen Angriff auf die persönliche Freiheit der Bürger und sind alarmiert. Und bereits kurz nachdem das Online-Portal "gold.de" über die Pläne des Bundesfinanzministeriums berichtet hatte, war eine deutlich gestiegene Nachfrage im Tafelgeschäft zu beobachten. Sollte die Änderung tatsächlich in Kraft treten, ist davon auszugehen, dass viele Edelmetallkäufer noch in diesem Jahr tätig werden, um ihre Edelmetallbestände auszubauen.

Das sogenannte Tafelgeschäft zählt bei MP Edelmetalle zu den beliebtesten Dienstleistungen hierbei können Kunden völlig anonym und auch ohne vorherige Terminvereinbarung in eine Filiale von MP Edelmetalle kommen, und Edelmetalle gegen Barzahlung bis zu einem Wert von 9999 Euro kaufen. Sie erhalten eine Kaufbestätigung, die allerdings nicht mit einem Namen versehen ist. Zwar ist es durchaus sinnvoll, größere Beträge mit einem namentlichen Kaufnachweis zu erwerben, da im Falle eines Verlustes die Versicherungen den Nachweis des Besitzes benötigen, doch viele Kunden von MP Edelmetalle wollen es sich nicht nehmen lassen, ohne Überwachung des Staates ihr Vermögen mit Gold und Silber abzusichern.

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