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Queen’s Beasts: Prächtige XXL-Silberunze mit Sammlerwert

09.01.2017 von Henning Weichert

Die Unze ist seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge auf dem Edelmetallmarkt, doch in den vergangenen Jahren ist die Nachfrage von Privatkäufern nach großen Mengen Silber massiv angestiegen – und so mancher Investor möchte nicht hunderte oder gar tausende Münzen nach Hause schleppen. Daher erfreuen sich Silber-Münzen mit Gewichten oberhalb von einer Unze wachsender Beliebtheit.

Silber Greiff 2oz Besonders eine Edelmetall-Innovation aus Großbritannien wird zum Verkaufsschlager: Die Royal Mint aus Großbritannien mischt seit Jahren den Bullion-Markt auf und hat nach der Britannia und der Lunar-Serie ein drittes Produkt für Silber-Investoren aufgelegt: Seit 2016 wird eine neue Serie unter dem Titel „Queen’s Beasts“ verkauft, die mit einem ungewöhnlichen Gewicht von zwei Unzen auffällt. Weil dadurch die Prägekosten proportional geringer ins Gewicht fallen als bei einer Unze, bekommen Anleger mit den „Queen’s Beasts“ Silbermünzen rechnerisch noch ein bisschen mehr Silber für ihr Geld.

Die massive Nachfrage nach den Zwei-Unzen-Münzen dürfte aber nicht nur Investment-strategische Gründe haben – die prächtige Gestaltung und die exotischen Motive locken auch Sammler. Auf der Motivseite ist jedes Jahr ein neuer Vertreter der Queen’s Beasts Reihe zu sehen. Im Jahr 2016 war der “Lion of England” (Löwe) zu sehen, die zweite Ausgabe ist dem “Griffin of Edward III” (Greiff) gewidmet. Die Serie wird bis 2025 mit dem “White Horse of Hanover” (weißes Pferd) fortgesetzt. Bei den Tieren handelt es sich um heraldische Statuen, mit denen die Genealogie von Queen Elizabeth II bildlich dargestellt wird. Die Königin erhielt die Statuen anlässlich ihrer Krönungszeremonie als Geschenk, sie wurden in einem Anbau der Westminister Abbey während der Feierlichkeiten aufgebaut.

Die Statuen sind jeweils rund 1,80 Meter groß und haben ein Gewicht von 320 Kilogramm. Jedes Tier hält ein heraldisches Abzeichen oder Wappen, welches für eine Familie aus der Verwandtschaft der Queen steht. Nach der Krönung von Elisabeth II. unternahmen die Statuen eine halbe Weltreise: Zuerst wurden sie im Hampton Court Palace in London platziert, dann in St George's Hall in Windsor. Im Juni 1959 wurden sie schließlich nach Kanada verschifft und sind dort seit 1968 im Canadian Museum of History in Gatineau zu bewundern.

Die Gestaltung der Münzen liegt in den Händen der Münzgraveurin Judy Clark, die zuvor bereits Queen Elisabeth II. auf den Bullion-Münzen Großbritanniens abgebildet hat. Die Auflage der Zwei-Unzen-Münzen ist unlimitiert, da sie für Silber-Investoren hergestellt werden. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Auflage keine hohen Millionen-Zahlen erreichen wird. Sie ist in Silber ausschließlich als Zwei-Unzen-Münze zu haben, in Gold gibt es zwei Ausführungen zu einer Unze sowie einer Viertelunze.

Die Royal Mint fristete bis vor einigen Jahren ein Schattendasein auf dem weltweiten Edelmetall-Markt, hat aber eine treue Fangemeinde um ihre erste Bullion-Prägung „Britannia“ geschart. Mit der „Shēngxiào Collection“ hat die Royal Mint im Jahr 2014 ihr Bullion-Programm erweitert, die Reihe ist in Deutschland auch als „Lunar UK“-Serie bekannt. Die Queen’s Beasts Serie rundet das Bullion-Programm der Royal Mint ab – es ist aber zu erwarten, dass es sich dabei nicht um die letzte Innovation der Briten handelt. Die Royal Mint sucht in den letzten Jahren verstärkt den Kontakt zu Sammlern und Investoren – zuletzt mit der „Royal Mint Experience“, einer interaktiven Ausstellung und Führung durch die Hochsicherheits-Prägeanstalt in Llantrisant in Wales.

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