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Letzte Gelegenheit zum günstigen Gold-Kauf im Jahr 2016

29.12.2016 von Henning Weichert

Die Weihnachts-Besinnlichkeit ist vorbei, die Vorbereitungen für die Silvester-Sause beginnen – und an den Finanzmärkten herrscht die übliche Jahresend-Lethargie. Nach der kleinen Rallye vor Weihnachten geht DAX und Co. die Puste aus. Es macht sich offenbar Ernüchterung breit, denn mit fundamentalen Rahmendaten hatte der Endspurt der Aktien nichts zu tun. Gold entwickelt sich dagegen positiv und konnte die Marke von 1.100 US-Dollar pro Feinunze erfolgreich verteidigen.

Das Team von MP Edelmetalle wagt an dieser Stelle einen kleinen Gold-Jahresrücklick und eine Prognose, welche Themen im kommenden Jahr auf der Agenda stehen. 2016 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die Inflation zurückgekehrt ist, ohne dass es jemand gemerkt hat. Die Teuerung ist bereits jetzt im Alltag allerorten zu spüren, zuletzt an der Zapfsäule. Die Zeiten, als ein Liter Diesel unterhalb eines Euros kostete, sind vorbei. Inzwischen wird 1,15 Euro fällig - so sieht Inflation aus. Und dieser Effekt wird, wenn auch mit etwas Verzögerung, in die offiziellen Inflationszahlen einfließen. Der Ölpreis hat sich im Jahr 2016 fast verdoppelt und die Energiepreise haben einen großen Anteil an dem Warenkorb, der als Grundlage für die Berechnung der Inflation dient.

Die Notenbanker in aller Welt haben auch 2016 mit künstlichen Eingriffen dafür gesorgt, dass die Weltfinanzmärkte zu einem Treffpunkt für Drogenabhängige geworden sind - die Droge heißt "Billiges Geld". Jetzt, wo die US-Notenbank diese Droge immer sparsamer verteilt, reagieren die Märkte nervös. Und die EZB, die für die kommenden Jahre eine anhaltende Niedrigzinsphase angekündigt hat, dürfte schon bald von der Realität eingeholt werden. Wenn die Inflation steigt, muss sie reagieren. Doch ein verfrühter Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes dürfte die Märkte augenblicklich in einen Schockzustand versetzen.

Für Edelmetallanleger war 2016 ein wichtiges Jahr: Der Goldpreis hat im abgelaufenen Jahr gezeigt, zu welcher Stärke er fähig ist. Während zu Jahresbeginn die Aktienmärkte überraschend einbrachen, kletterte Gold unaufhaltsam nach oben und war zwischenzeitlich die renditeträchtigste Anlageklasse des Jahres. Schlussendlich muss nach jeder Rallye jedoch auch eine Konsolidierung erfolgen, welche den Goldpreis in den vergangenen Monaten nach unten gedrückt hat. Inzwischen ist die Notierung für Gold allerdings wieder nach oben gedreht.

Die Partystimmung, welche an den Börsen im Jahr 2016 trotz zahlreicher politischer Überraschungen anhielt, dürfte schon bald der Vergangenheit angehören. Denn im Januar 2017 wird sich herausstellen, ob der neue US-Präsident Donald Trump die diplomatische Rhetorik aufrecht erhalten kann, die er kurz nach seiner Wahl pflegte. Seitdem hat es sich Trump mit vielen wichtigen Industrienationen verscherzt, allen voran China. Gleichzeitig sucht er den Schulterschluss zu Russland - eine gefährliche Strategie, welche an den Börsen sicher nicht als Zeichen für politische Stabilität verstanden werden sollte.

Im kommenden Jahr wird Gold vor allem zwei Wünsche erfüllen: Das gelbe Metall fungiert als Krisenschutz gegen weitere böse Überraschungen auf der politischen Weltbühne. Außerdem gewinnt Gold wieder verstärkt seinen Status als Inflations- und Vermögensschutz zurück. Denn wenn die Inflation steigt, wird Sparguthaben weiter entwertet - und echte Alternativen zu Gold gibt es inzwischen nicht mehr: Immobilien? Die Preise sind inzwischen heiß gelaufen, nicht nur in Boom-Regionen. Anleihen? Hier droht die nächste Blase zu platzen. Aktien? Sind schon lange nicht mehr günstig bewertet, insbesondere in den USA. Im Jahr 2017 wird also an Gold kein Weg vorbei führen – und möglicherweise wiederholt sich in wenigen Tagen die Geschichte: Viele Marktbeobachter befürchten, wie bereits 2016, auch zum Jahresbeginn 2017 größere Unruhen an den Aktienmärkten. Es lohnt sich also, den letzten Handelstag im „alten“ Jahr dafür zu nutzen, Gold und Silber zu günstigen Preisen einzukaufen.

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