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Kapitel 4: Moderne Numismatik

4.5 Fälschungserkennung

Kapitel 4: Moderne Numismatik
 
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Die Geschichte der Münzfälschung ist praktisch genau so alt wie die Geschichte des geprägten Geldes - in den vergangenen Jahrhunderten haben sich gleich mehrere Strategien beim Nachahmen von Münzen aus Gold und Silber herausgestellt. Sie reichen von primitiven Gussfälschungen, die auch Einsteiger sofort erkennen, bis hin zu gefährlichen Schleudergussfälschungen sowie Galvanos. Und damit nicht genug: Minderwertige Münzen werden durch Veränderungen zu wertvolleren Jahrgängen gemacht oder kurzerhand in der gleichen Art hergestellt wurden wie die Originale. Im Folgenden sollen die vier wichtigsten Varianten vorgestellt werden:

Gussfälschung

Bei der Gussfälschung handelt es sich um das einfachste Verfahren. Hierbei wird zuerst ein Abdruck der Münze erstellt, danach werden beide Abdrucke zu einer Gussform zusammengefügt. Diese Gussform muss einen kleinen Kanal enthalten, über den später das Metall eingeflossen wird. Wenn das Metall gehärtet ist, wird die Gussform auseinandergebrochen und die fertige Fälschung entnommen. Diese kurze Beschreibung lässt allerdings schon vermuten, dass mit diesem Verfahren nur sehr grobe Fälschungen möglich sind. Laien dürften eine solche Nachahmung schnell erkennen – das Prägebild der Münze ist sehr grob und verschwommen, auf der Oberfläche der Münze sind hunderte kleine Bläschen oder Körner zu erkennen.

Galvanos

Die sogenannte Galvano-Technik ist hingegen derart ausgefeilt und präzise, dass sie gern von Museen genutzt wird, um originalgetreue Nachprägungen von seltenen Münzraritäten herzustellen und für Ausstellungszwecke zu nutzen. Das Verfahren ist aufwändig: In einem galvanischen Bad wird ein Kupferblock mit einer Elektrode verbunden, die andere Elektrode wird mit dem Negativ einer Münze verstehen. Der Strom sorgt dafür, dass das Kupfer aus dem Block herausgelöst wird und praktisch auf der anderen Seite die Form des Münzbildes annimmt. Nachdem eine Münzseite auf diese Weise kopiert wurde, muss das Verfahren mit der Rückseite wiederholt werden. Danach werden beide Seiten mechanisch, meistens durch Löten, zusammengefügt.

Münzmanipulationen

Bei den allermeisten Münzen fällt es auf, wenn sie künstlich nachgeahmt werden – erfahrene Sammler erkennen, dass keine Ronde aus der damaligen Zeit genutzt wurde, und unbenutzte Ronden aus vergangenen Zeiten sind selbst zu begehrten Sammelobjekten geworden. Da liegt die Idee nicht fern, sich einfach einer Originalmünze aus Gold oder Silber zu bedienen und diese nachträglich zu einer Seltenheit zu machen. So ist es durchaus üblich, eine schlecht erhaltene Münze eines weit verbreiteten Jahrgangs als Grundlage zu nehmen, um die Jahreszahl oder das Münzzeichen zu verändern.

Nachprägungen

Besonders schwierig zu erkennen sind Fälschungen, bei denen mit originalgetreuen Prägewerkzeugen und möglichst mit zeitgenössischen Ronden eine historische Münze nachgeprägt wird. Insbesondere im Bereich der historischen Kaiserreichmünzen in Gold und Silber ist diese Fälschungsform weit verbreitet – zumal Nachprägungen der Reichsgoldmünzen in anderen Ländern nicht strafbar sind. Für dieses Verfahren ist allerdings das meiste Detailwissen nötig – der Fälscher muss genau wissen, mit welchen Geräten und Verfahren die Münzen früher geprägt wurden. Auch die technischen Voraussetzungen sind gewaltig - moderne Prägemaschinen prägen mit einem Druck von bis zu 100 Tonnen. Allerdings lassen sich auch Nachprägungen erkennen – besonders bei Kaiserreich-Gold hilft es, neben dem fraglichen Stück ein sicheres Original zu legen.

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